Blitz-Marathon zeigt Wirkung
2014-09-21 09:00:49

Porsche verkaufenDer zweite Blitz-Marathon in Deutschland am 18. und 19. September zeigt seine Wirkung. Viele Autofahrer sahen vom Tritt auf das Gaspedal ab. Zu groß die Angst erwischt zu werden und saftige Strafen zu zahlen. Ob der Blitz-Marathon, die Gewohnheiten der deutschen Autofahrer langfristig verändern kann bleibt abzuwarten.

Der großangekündigte, bundesweite Blitz-Marathon der Polizei kennt nicht weniger als 7.500 Stellen an denen geblitzt und gelasert wurde. Nicht weniger als 13.000 Polizisten waren von Donnerstagmorgen an 24 Stunden im Einsatz, um die deutschen Autofahrer zu kontrollieren. Erhöhte Geschwindigkeit ist bundesweit immer noch Unfallursache Nummer Eins.

Meinungen zum Blitz-Marathon geteilt

Golf zu verkaufenDer erste bundesweite Blitz-Marathon fand im Oktober 2013 statt. Zuvor hatte es bereits ähnliche Veranstaltungen der Polizei in Nordrhein-Westfalen gegeben, als Teil der langfristigen Kampagne „Brems dich – rette Leben!“. Hintergrund ist, dass erhöhte Geschwindigkeit noch immer der Grund für jeden dritten Verkehrstoten ist. Beim ersten Blitz-Marathon war die Anzahl der Geschwindigkeitsverstöße geringer als bei regulären Kontrollen. Zu vermuten ist, dass die Autofahrer langsamer fuhren, da die Kontrollen groß angekündigt wurden. Trotzdem wurden immerhin noch 83.000 Raser beim Schnellfahren erwischt. Insgesamt wurden drei Millionen Autos kontrolliert.

Während eines Blitz-Marathons nutzt die Polizei verschiedene Maßnahmen um die Geschwindigkeit der Verkehrsteilnehmer zu messen. Es werden uniformierte und zivile Radarfahrzeuge eingesetzt. Es wird eine Geschwindigkeitsüberwachung durchgeführt, mit und ohne Anhalten, stationäre Radaranlagen werden genutzt, Laserpistolen und Videomess-Fahrzeuge werden eingesetzt und an Unfallschwerpunkten und bekannten Raserstrecken Präsenz gezeigt.

Die Meinungen zum Blitz-Marathon sind geteilt. Prozentual werden weniger Raser erwischt, als bei unangekündigten Kontrollen. Laut den Innenministern geht es aber nicht darum Geld zu machen, sondern das Verhalten der deutschen Autofahrer langfristig und nachhaltig zu ändern. Messungen aus Dortmund zeigen, dass Autofahrer nach einem Blitz-Marathon im Durchschnitt ein wenig langsamer fahren, als davor. Da der erste flächendeckende Blitz-Marathon erst im Oktober 2013 stattgefunden hat, müssen Langzeitstudien noch den möglichen Erfolg aufzeigen. Andere kritischere Stimmen, nennen den Blitz-Marathon eine großangekündigte Show mit Abzocke am Autofahrer. Wiederum andere würden das Geld, das für den Blitz-Marathon ausgegeben wird, lieber in ganzjährige Tempochecks investieren.

Erfolge des Blitz-Marathons

Beim letzten bundesweiten Blitz-Marathon waren die Ergebnisse in den teilnehmenden Bundesländern sehr unterschiedlich. Die Polizei in Schleswig-Holstein stellte die meisten Tempo-Verstöße fest. 5,8 aller gemessenen Autofahrer waren dort zu rasant unterwegs. Auch die Autofahrer in Sachsen und im Saarland waren vergleichsweise schnell unterwegs. Jeweils 4,4 Prozent und 4,3 Prozent waren hier zu schnell unterwegs. In Hamburg war nur ein Prozent aller Autofahrer zu schnell, die niedrigste Quote im Bundesvergleich.

Im Oktober 2013 wurden Autofahrer im Südwesten der Republik nicht alleine durch den Blitz-Marathon ausgebremst, sondern auch durch starken Regenfall. Dadurch wurden vermutlich weitaus weniger schnelle Autofahrer erwischt, als wenn die Sonne geschienen hätte. Während der diesjährigen Aktion war aber im gesamten Bundesgebiet gutes Wetter. Verzerrungen des Ergebnisses durch Witterungsumstände sind daher nicht zu erwarten.

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Anmeldeformular Auto verkaufenGeblitzt zu werden, ist wahrscheinlich jedem schon einmal im Leben passiert. Im Prinzip sind die Autofahrer natürlich in jedem Auto für Ihre eigene Geschwindigkeit verantwortlich. Ausreden gibt es keine. Ein Auto fahren, das leicht auf hohe Geschwindigkeiten kommt, kann aber zum schnell fahren verleiten.

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