Die Geschichte eines Autoherstellers, Laurin und Klement von Škoda
2014-02-11 09:00:38

Skoda Oldtimer
Škoda, eine Marke, die jeder kennt, aber die meisten Menschen kennen nicht die interessante Geschichte des tschechischen Konzerns. Hier lesen Sie über den Anfang, über die Zeit der Weltkriegen, die Zeit des Kommunismus und über den Gegenwart der Autofabrik aus Mladá Boleslav.

Der Anfang von Škoda

Die Geschichte von Škoda begann am 18. Dezember 1895 in Mladá Boleslav in das ehemalige Österreich-Ungarn. Dort begannen Václav Klement und Václav Laurin mit der Herstellung von Fahrräder. Václav Klement war unzufrieden mit der Qualität der Fahrräder, welche damals hergestellt wurde. Der Gerücht geht, dass er einem Fahrradhersteller Seidel & Neumann auf Tschechisch geschrieben hatte, aber dieser möchte nicht auf Tschechisch antworten.
Laurin und Klement fingen darum mit der Herstellung von Fahrrädern an. 1899 produzierten die beiden Herren zum ersten Mal Fahrräder mit einem Motor, welche bei Rennen sehr erfolgreich waren. Innerhalb von drei Jahren produzierten sie 2000 Motorfahrräder, für Anfang des 20. Jahrhundert eine beeindruckenden Zahl.

Skoda FeliciaErstes Auto

Im Jahr 1901 bauten die Herren ein Auto mit einem Zweizylinder, welches auf einer Exhibition in Wien präsentiert wurde. Jedoch dauerte es noch fünf Jahren bevor dieses Auto auch tatsächlich produziert wurde. Schon bald kamen neuere, bessere und größere Modellen auf dem Markt. Im Jahr 1912 hatten die Herren wieder ein Erfolg, sie übernahmen die Reichenberger Automobil Fabrik, damit wurde L&K die wichtigsten Autohersteller von Österreich-Ungarn.
L&K baute nicht nur Autos, auch Motorräder wurden noch immer hergestellt, aber auch Stationärmotoren, Nutzfahrzeuge, Omnibusse, landwirtschaftliche Maschinen und Straßenwalzen wurden bei L&K produziert. Die meisten Fahrzeugen wurden nach Russland exportiert, sogar 40 Prozent. Aber auch nach Japan, Südamerika, Neuseeland und in die meisten europäischen Ländern wurden Fahrzeugen exportiert. Die Erfolgen dankten L&K vor allem durch die Erfolgen bei Rennveranstaltungen. Zudem waren die Autos auch auf die normalen Straßen qualitativ sehr erfolgreich.

Der Verkauf an Škoda und Weltreisen

Als der Erste Weltkrieg anfing, wurde die Produktion auf Rüstungsgüter umgestellt. Erst im Jahr 1919 wurde die Automobilproduktion wieder aufgenommen, aber diesmal in die Erste Tschechoslowakische Republik. Am 27. Juni schlossen Laurin und Klement sich zusammen mit den Pilsener Škoda-Werken. Die neue Firma baute erst Autos unter dem Namen Laurin & Klement Škoda, aber bald wurde die Autos nur Škoda genannt.
Die Erste Republik war wirtschaftlich sehr erfolgreich und auch Škoda profitierte von der wachsenden Wirtschaft. Jedoch kam auch in die Erste Republik die Weltwirtschaftskrise, Škoda überlebte und baute den Škoda Popular. Mit diesem Auto wurden legendäre Reise unternommen. So fuhren sieben jungen Leute mit dem Škoda Popular von Prag nach Kalkutta und wieder zurück. Die Strecke lief über den Balkan, über die Türkei, über Arabien, durch Persien nach Kalkutta und wieder zurück. In der Wüste Registan steckten die Teams fünf Tage lang in einem Sandsturm fest. Es war natürlich eine große Werbung für die Firma und sie zahlten dafür 200.000 Tschechische Kronen. Nach vier Monaten kamen die 4 Populars wieder in Prag an. Diese Reise war die erste von vielen Zuverlässigkeitsfahrten dieser Art von Škoda.
Auch im Jahr wurde eine extreme Testfahrt gemacht. Das Ehepaar Škulina ging mit einem Škoda Rapid nach Kap der Guten Hoffnung. Im Juni 1936 kamen sie mit dem Schiff an in Dakar und überfuhren den Äquator. Sie gingen sogar nach Madagaskar, das sie durchquerten. Endziel war Kap der Guten Hoffnung. In Kap der Guten Hoffnung angekommen, ging die Reise wieder zurück Richtung Europa und durchquerten nochmal Afrika. Als sie nach 52.000 Kilometer das europäische Festland erreichten, meldeten sie per Telegram: „Wagen nach 52.000 Kilometern in einwandfreier Verfassung.“ Als das Ehepaar Škulina in Prag ankam, wurden Sie als Helden empfangen.
Bretislav Proházka beschloss sogar die ganze Erde zu umrunden. Mit seinem Freund fuhr er in weniger als 100 Tagen um die Welt. Die Route fuhr über Russland, nach Persien, von Persien nach Indien über China und Japan. Da gingen sie mit dem Schiff nach Amerika. Sie überquerten die USA und gingen mit dem Schiff wieder nach Europa. Auch diese Reise wurde für viele Werbeplakette von Škoda benutzt.

Skoda FeliciaDer Zweite Weltkrieg

Als die Tschechischslowakische Republik durch die Nazis erobert wurde, kam die Autofabrik in Mladá Boleslav auch unter deutscher Führung. Die Škodafabriken gehörten während des Zweiten Weltkriegs zu dem deutschen Staatskonzern Reichswerke Hermann Göring. Unter dem deutschen Herrschaft wurde die Škodafabrike für die Rüstungsherstellung umgestellt. Schon nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde die Werkshalle in Mladá Boleslav angegriffen. Bomber ohne Hoheitszeichen bombardierten die Stadt.
Große Teilen der Fabrik wurde dadurch nach dem Krieg zerstört. Unter anderen das gesamte Konstruktionsbüro wurde total zerstört, hier befand sich auch den Archiv von Škoda. Schon drei Wochen später lief die Produktion wieder langsam an. Am 10. Mai hatte die Rote Armee das Komando in Mladá Boleslav schon übernommen.

Skoda SuperbKommunismus bei Škoda

Am 7. Juni 1945 wurde in der Škodafabrik einen Betriebsrat der Partei gegründet. Am 24. Oktober wurde wurde das Dekret 100/1945 angeordnet, mit diesem Dekret wurden alle Bergwerke und Industriegebiete mit mehr als 500 Beschäftigten verstaatlicht. In der Fabrik in Mladá Boleslav kamen jetzt auch Fünfjahresplanen.
Im Jahr 1959 wurde der Škoda Octavia vorgestellt. Octavia leitet sich ab von dem Lateinischen Zahl Acht. Der Octavia war das achte Modell der Konstruktionsreihe. Der Octavia war eine beliebte Limousine mit hoher Qualität. Es gab sogar die Möglichkeit dieses Auto als Combi zu bestellen. Auch wurde in diesen Jahren die sportliche Variante Felicia gebaut.
Im Jahr 1961 baute Škoda den Felicia. Dieser Wagen wurde zum Exportschlager, insgesamt wurde dieses Auto an 14.863 Kunden geliefert. Auch bekam dieses Auto nach einem Facelift ein Flügelchen, ein Trend in den 60er Jahren. Die Werbeplakette dieses Škodas zeigen alle fröhliche, junge Menschen mit wen der Škoda Felicia sich referierte.
Die Autos wurden in der ganze Welt exportiert, jedoch konnte Škoda Ende der sechziger Jahren nicht die rasante, technische Entwicklung in der westlichen Welt folgen. Die Fahrzeugpalette wurde auf die Mittelklasse beschränkt, jedoch kam Škoda mit einigen interessanten Prototypen, welche durch die sozialistischen Führung oft als zu „westlich“ bezeichnet wurde. Jedoch wurde in der zweite Hälfte des kommunistischen Ära mehr als 3,5 Millionen Fahrzeugen gebaut und besaß die Mehrzahl der tschechoslowakischen Haushalte ein Auto.

RapidNach der Wende bei Volkswagen

Nach der Wende wurde auch in der Tschechoslowakei die Staatsbetrieben privatisiert. Die tschechoslowakische Regierung entschied sich die Fabrik in Mladá Boleslav an Volkswagen zu verkaufen. Am 16. April 1991 wurde Škoda dann eine Marke in der Volkswagen AG. Der Škoda Felicia mit modernen Design entstand, auch wurde den neuen Fabia und Octavia entwickelt. Endlich war die Marke aus Mladá Boleslav wieder erfolgreich. Heute ist Škoda in über 100 Ländern vertreten.

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