Niederländer holt seine gestohlenen Cabrios aus dem Irak
2014-01-14 09:00:08

Golf Cabrio
Der Autovermieter Mark Stroop aus den Niederlanden holt sich seine gestohlenen Autos aus dem Irak. Als Mark Stroop heraus fand, dass zwei seiner Autos sich in dem Irak befanden, entschied er sich diese Autos selber abzuholen. Es wurde die interessanteste Reise seines Lebens, welche endete mit einer zähen Verhandlung über die Freilassung der Täter.
Hinter dem Haus von Mark Stroop stehen die zwei Cabrios wieder: einen schwarzen Opel Cascada und einen silbergrauen Volkswagen Golf. Es sind nicht die schönsten Wagen von Mark Stroop, aber nach dem Abenteuer im Irak, sind diese Wagen seine Lieblinge.

„Jihad-Kämpfer haben meine Cabrios gemietet“

Golf Cabrio
Ende September schaute Mark Stroop über ein Track & Trace System, wo sich seine Cabrios befanden. Zwei seiner Wagen befanden sich auf diesem Moment in der Türkei, obwohl diese Autos schon den nächsten Tag eigentlich wieder in den Niederlanden abgeliefert werden müssten. Und die Autos führten nicht Richtung die Niederlanden, sondern Richtung Osten, Syrien! Der Autovermieter dachte gleich, dass er seine Autos an Jihad-Kämpfer vermietet hatte.
Leider konnte der Vermieter nichts tun, da die Cabrios formell noch vermietet waren und dadurch für das Gesetz noch nicht unterschlagen waren. Als die Cabrios, dann für das Gesetz unterschlagen waren, waren die Autos schon in Syrien. Momentan nicht das Land, wo die Polizei am besten funktioniert. Über das Track & Trace System wurde deutlich, dass die Autos Richtung Irak fuhren, das Track & Trace System funktionierte noch immer. Stroop versuchte mit Hilfe der niederländischen Botschaft, die Autos entlang der syrisch-irakischen Grenze aufzugreifen. Leider war das zu spät.
In den kurdischen Städten Duhok und Sersink endete die Reise der gestohlenen Cabrios, also in Irak!

 Gestohlene Mietwagen nicht versichert

Stroop hatte ein Problem, gestohlene Mietwagen sind in den Niederlanden nicht versichert. Die Autos waren noch relativ neu und die gestohlenen Cabrios waren noch 75 000 Euro wert, für den Betrieb von Stroop schon eine Menge. Dadurch entschied er sich, die Autos selber abzuholen, er hatte für seinen Betrieb keine andere Wahl.
Golf Cabrio
Während seiner Suche fand er den kurdischen Niederländer, der in den Niederlanden für die Polizei arbeitet und währenddessen in dem Irak hilft um einen Polizeigewerkschaft nach westlichen Maßstäben zu errichten. Der wollte gerne helfen bei der Suche nach den geklauten Autos.
In dem Irak angekommen, bekam Stroop noch die Hilfe von einem Bekannten des kurdisch-niederländischen Polizisten. Dieser Bekannten nahm auch eine Kalaschnikow mit, dass war besser für die Verhandlungsposition.
Schon schnell kam Stroop im Kontakt mit den wichtigsten Polizisten in Nordirak. Er fällte natürlich auf, es war für die Polizisten, dass erste Mal, dass ein Europäer persönlich seine gestohlenen Autos suchte. Dadurch bekam Stroop von den meisten irakischen Polizisten viel Respekt und waren diese auch bereit zu helfen.
Währenddessen war das Track & Trace System demontiert. Trotzdem suchten ganz Nordirak die Cabrios von Stroop. Als Stroop wieder zurück nach Holland fuhr, wurde er angerufen. Die geklauten Autos und die Täter waren gefunden.

Bürokratie um Autos abzuholen

Obwohl ganz Irak wüsste, dass es sich um die Autos von Stroop handelte, müsste die Bürokratie noch beginnen. Alle irakischen Autoritäten brauchten offizielle Übersetzungen und Unterschriften, womit Stroop nachweisen konnten, dass es sich um seine Autos handelten. Als Stroop in September dann endlich seine Autos in Dukok, Irak, abholen konnte, war die Geschichte noch nicht zu Ende.

Kapitän der irakischen Militärpolizei

Das spannendsten Moment der Geschichte müsste noch beginnen, da als Stroop mit zwei Freunden in Duhok ankam, stand da auf einmal der Kapitän der irakischen Militärpolizei. Dieser Mann war nicht nur der Kapitän der irakischen Militärpolizei, sondern auch der Onkel von einem der Täter.
Die Absichten des Kapitäns wurden schnell deutlich. Die Cabrios durfte Stroop mitnehmen, aber ob er seine Anklage zurückziehen konnte. Der Neffe konnte eine Zellstrafe von 15 Jahren bekommen.
Stroop erklärte den Kapitän, dass er durch diese Reise 10 000 Dollar an Kosten hatte. Nach zähen Verhandlungen wollte der Kapitän letztendlich 7000 Dollar davon bezahlen. Stroop akzeptierte dieses Angebot, er wollte ja auch lebend zurück nach Holland. Als er dieses Gebot akzeptiert hatte, änderte sich gleich die Stimmung und bekamen Stroop und seine Freunde sogar ein Mittagessen angeboten.

Die Lieblingsautos von Stroop

CabrioNach einer Reise von 4500 Kilometer sind die Autos von Stroop wieder in seiner Garage in Holland. Stroop hat noch viel mehr Autos, welche viel schöner und teurer sind, aber nach diesem Abenteuer ist es die Frage ob er diese Autos verkaufen wird. Jetzt sind diese zwei Cabrios die Lieblinge von Stroop.

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