Die Geschichte eines Autoherstellers, Kiichiro Toyoda
2014-02-25 09:00:27

Toyota Logo
Interessanterweise gehört die interessante Geschichte von dem Gründer der größten Automarke der Welt Toyota nicht zu den bekannten Namen in der Autowelt wie die Name von Henry Ford, Ferdinand Porsche und Carl Benz. Jedoch verdient Kiichiro Toyoda, wie er eigentlich heißt einen Platz in der Reihe eine Geschichte eines Autoherstellers.
 

ToyotaDer Vater und die Webmaschinen

Die Geschichte der bekannten japanischen Marke fängt eigentlich mit dem Vater von Kiichiro Toyoda an. Sein Vater ist in Japan sehr bekannt und wird als König der Japanischen Erfinder bezeichnet und er wird gesehen als der Vater der japanischen Industrie. Der Großvater von Kiichiro war ein armer Zimmermann, aber hier erlernte der Vater von Kiichiro, Sakichi das Handwerk des Zimmermanns, dieses Wissen nutzte er um hölzerne Spinnmaschinen zu entwerfen, welche er später zu kraftmaschinengetriebene Webmaschinen entwickelte.
Zusammen mit seinem Sohn Kiichiro Toyoda, welcher inzwischen an der Tokioter Universität studiert hatte, entwickelte Sakichi eine automatisierte Webmaschine. In dieser Webmaschine wurde zum ersten Mal das Prinzip Jidoka eingeführt, welches später in allen Toyotafabriken eingeführt wurde, wodurch die Maschine automatisch stoppte als ein Faden riss, wodurch weniger Arbeiter gebraucht wurden. Für die Produktion und Vermarktung gründete der Vater Toyoda Automatic Loom Inc.
Als die Autobranche immer mehr an Bedeutung gewann, ging Kiichiro Toyoda nach Großbritannien um die Patentrechte der Webmaschine zu verkaufen, mit dem Geld wollten er und sein Vater eine Automobilproduktion aufbauen. Für die Patentrecht bekam Kiichiro im Jahr 1929 100 000 britischen Pfund von dem Firma Platt Brothers.

Das Erste Auto von Kiichiro Toyoda

Im Jahr 1930 starb der Vater von Kiichiro, aber mit dem Geld von seinem Vater baute er seine Autofabrik. Diese produziert ab 1935 das erste Auto, der Toyota A1, dieses Auto wurde während einer buddhistischen Zeremonie geweiht und nach der Einweihung fuhr Kiichiro Toyoda mit diesem Auto zum Grab seines Vaters, von wem er das Geld der Gründung seiner Fabrik bekam. Von diesem Auto wurde nur drei Autos gebaut, aber formte doch den Entwurf des Toyotas AA, welcher ab 1936 vom Band lief.
Am 28. August 1938 wurde dann die Firma Toyota Motor Corporation gegründet. Er änderte den Name der Firma, da er sein Arbeitsleben und Privatleben trennen möchte. Zudem war Toyota einfacher für die Aussprache und wurde der Name Toyota mit im Japanischen Katanka mit 8 Strichen geschrieben, die Zahl 8 wird in Japan als Glückszahl gesehen. Und Glück hatte Kiichiro Toyoda.

Toyota Land CruiserDer Zweite Weltkrieg

Während des Zweiten Weltkrieges wurde die Produktion für die Wehrmacht umgestellt und musste die Toyotawerke Militär-LKW herstellen. Die Zahl 8 hat geholfen, da es der Plan war die Toyotawerke zu bombardieren, jedoch kapitulierte Japan nach zwei Atombombenabwürfen. Dadurch konnte die kommerzielle Produktion wieder anfangen. Im Jahr 1947 wurde den Toyota SA hergestellt. Im Jahr 1948 stieg Kiichiro Toyoda aus dem Firma, er war eigentlich noch jung aber es ging der Firma nicht gut.
Im Jahr 1952 starb Kiichiro Toyota, erst im Jahr 1967 übernahm sein Cousin, Eiji Toyoda die Stelle als Präsident von Toyota Motor Corporation. Die zahlreiche Innovationen von Eiji Toyoda gelten bis heute als Grund des internationalen Erfolgs von Toyota.

Internationale Erfolg von der Toyoda Familie

Die asiatische Konkurrenz wurde lange Zeit durch die amerikanischen Automobilindustrie unterschätzt. Bis zur Ende der 60er Jahren galt die Automobilindustrie in Japan als schwach. Jedoch holten die Japaner schnell auf. Durch die Ölkrise änderte sich weltweit die Nachfrage, statt großen amerikanischen Wagen, wurden die japanischen Kleinwagen immer beliebter. Auch war die Produktion in Japan besser als in anderen Teilen der Welt. Die Qualitätsstandards und die Produktivitätsraten lagen hoher als bei den westlichen Konkurrenten.
In Deutschland wurde Toyota erst ab 1970 angeboten, aber hier war Toyota eigentlich nie sehr beliebt, trotz bessere Qualität, guten Restwert und sehr hohe Zuverlässigkeit. Zudem hat Toyota einen sehr hohe Kundenzufriedenheit, jedoch war Toyota vor allem auf dem amerikanischen Kontinent sehr erfolgreich.
Im Jahr 2004 hatte Toyota einen großen Marktanteil, obwohl in Deutschland immer noch relativ klein, die Marktanteile von Toyota sahen im Jahr 2004 so aus:
  • Deutschland 3,7 Prozent
  • Europa 5,0 Prozent
  • Japan 44 Prozent
  • Weltweit über 12 Prozent
Im Jahr 1989 entwickelte Toyota noch die Premiummarke Lexus, diese Marke wurde schon bald die meistverkaufte Luxusmarke des amerikanischen Kontinent. Auch hatte Toyota sehr viel Erfolg mit dem Verkauf von Hybridfahrzeuge. Insgesamt wurde in der Toyotawerke mehr als 5 Millionen Hybridfahrzeuge ausgeliefert. Damit hat Toyota die meisten verkauften Hybridfahrzeuge weltweit.
Zudem hat Toyota im Jahr 2009 die meisten Autos weltweit verkauft und verdrängt damit General Motors auf Platz 2. Im Jahr 2013 war Toyota die wertvollste Automarke der Welt und von allen Marken der Welt belegte Toyota den 10. Platz. Toyota hatte in diesem Jahr ein Wert von 35 Milliarden Euro, der Glückzahl 8 von Kiichiro Toyoda hat geholfen. Auch Eiji Toyoda, der Cousin von Kiichiro Toyoda und langjährige Präsident von Toyota, starb am 26. September 2013 an Herzversagen.

Das Logo von Toyota

Das Logo der Marke Toyota besteht aus drei miteinander verbundenen Ellipsen, die kleinen Ellipsen formen zusammen einen T und sollen das Herz des Autos und das Herz der Kunden symbolisieren. Die drei Ellipsen zusammen stehen für die Firmenphilosophie, welche schon aus der Zeit von Kiichiro Toyoda stammt:
  • Das Streben nach Kundenzufriedenheit
  • Das Streben nach Innovation
  • Die Verbindung von Kreativität und Qualität

Toyota und Qualität

Für Kiichiro Toyoda war Qualität schon sehr wichtig. Heutzutage gehört Toyota zu den zuverlässigsten Marken der Welt. Viele wichtige Organisationen nutzen Toyota wegen der Zuverlässigkeit, wie zum Beispiel die Vereinigten Nationen. Auch wurde einen Toyota Pickup in der weltberühmten Serie TopGear getestet, wobei die Moderatoren versuchten den Toyota zu zerstören, was nicht geklappt hat.

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