Die Maut kommt
2014-02-22 09:00:59

Maut für LKW
Bis jetzt gibt es in Deutschland nur eine LKW-Maut, die PKW-Maut hat sich noch nicht durchsetzen können. Jedoch kommt diese immer wieder im Frage. Wann wird die PKW-Maut eingeführt und ist die Straßenbenutzungsgebühr einen Nachteil oder bietet diese auch Vorteile für die Straßenbenutzer.

Was ist eine Maut?

Maut kommt ursprünglich aus dem Gotischen Mota (Zoll) in Europa gibt es die Gebühr von Straßen und Brücke schon im Mittelalter. Diese Gebühr wurde eingeführt, da dann vor allem die Nutzenden für die Finanzierung der Brücken und Straßen zahlten. Vor allem Mautbrücken und Mauttore waren beliebt, da Straßen einfacher zu umgehen waren als Brücken oder Tore.
In vielen europäischen Ländern ist die Mautgebühr weitverbreitet und auch bei Deutschen ist diese bekannt, vor allem die berühmte französischen Route du Soleil ist als Mautstrecke bekannt. Mit einer Mautgebühr werden die Straßen nach Nutzung finanziert und entwickelt man also eine ehrlichere Finanzierung des Straßenbaus.
Die Ziele und Prinzipien einer Maut sind also:
  • Finanzierung nach Nutzung
  • Beteiligung von Kosten an regionalen Straßenbaus
  • Staureduktion, weniger Menschen sollen diese Straßen nutzen
  • Lärm- und Luftverschmutzung des Verkehrs verringern.
Es lässt sich zwei verschiedenen Arten der Mautberechnung unterscheiden. Zuerst gibt es die zugangsbezogenen Gebühr, diese Weise der Mautberechnung ist oft zeitlich und wird über eine Vignette erhoben. Dieser Art kennen wir in der Schweiz und Österreich. Zweitens gibt eine nutzungsabhängigen Nutzungsgebühr, bei diesem Form der Maut zahlt man bevor der Nutzung einer mautpflichtigen Straßen. Diese Maut kann zeitlich sein, wie lange Nutzt man eine Strecke oder räumlich, wie groß ist die genutzten Strecke. Dieser Art der Maut kennen wir in Frankreich und Spanien.

Die LKW-Maut

Seit dem 1. Januar 2005 gibt es in der Bundesrepublik Deutschland eine LKW-Maut. Diese galt zuerst nur auf Bundesautobahnen und einige Bundesstraßen. Das Privatunternehmen Toll Collect ist für das deutsche Mauterhebungssystem verantwortlich. Der wichtigste Grund für die Einführung einer LKW-Maut war die Beteiligung ausländischen LKW an der Finanzierung der deutschen Verkehrsinfrastruktur.
Deutschland verdiente mit der LKW-Maut jedes Jahr mehr Geld. Im Jahr der Einführung 2005 verdiente die deutsche Steuerkasse 3 Milliarden Euro. Ein Jahr später verdiente Väterchen Staat 3,3 Milliarden Euro an den LKW auf die deutschen Straßen. Im Jahr 2011 wurde sogar mehr als 4,5 Milliarden Euro eingenommen. Toll Collect verdient pro Jahr 650 Millionen Euro für den Betrieb des Toll Collectssystem für die Mauteinnahmen.
Für die Zahlung über das Toll Collectsystem braucht man ein OBU, On-Board-Unit. Dieses Unit berechnet anhand von GPS die abgelegte Strecke und rechnet automatisch die Maut ab. Wenn man als LKW-Fahrer ohne dieses System durch Deutschland fahren möchte, sollte man vorher bezahlen. Dies ist möglich bei Mautterminals oder im Internet.

Maut für AutosPKW-Maut in der Politik

Bis jetzt wurde eine PKW-Maut in der Politik immer abgelehnt, vor allem, da die regierenden politischen Parteien finden, dass die Autofahrer schon ohne eine Straßengebühr hohen finanziellen Belastungen für das Nutzen eines Autos zahlen. Autofahren ist laut dieser Politiker schon sehr teuer.
Vor allem bei der CSU und ihre Wähler ist die PKW-Maut aber sehr beliebt. Die bayerischen Wählern, vor allem die, die grenznah wohnen, finden es unehrlich, dass sie auf schweizerischen und österreichischen Straßen eine Maut zahlen müssen. Und umgekehrt die Schweizer und die Österreicher kostenlos die deutschen Straßen nutzen dürfen.
Es wurde im Jahr 2005 sogar gesprochen über den Verkauf des Autobahnnetzes an Privatunternehmen, welche dann eine PKW-Maut einfuhren könnten. Laut Schätzungen betrug der Wert des Autobahnnetzes im Jahr 2005 127 Milliarden Euro, obwohl dieser Wert schwierig zu berechnen ist, da ein anderes Institut der Wert der Bundesstraßen auf 213 Milliarden Euro schätzte.
Auch gab es während der Bundeswahl im Jahr 2013 das Thema Mautpflicht für ausländische Autobahnbenutzer. Welcher dank EU-Recht laut implizierter Diskriminierung unmöglich ist. Wenn man also auch die ausländischen Autobahnbenutzer an der Beteiligung der Finanzierung für die deutschen Autobahn verantwortlich machen wollte, muss man ein System finden wobei auch die deutschen Straßengebühren zahlen sollten.

ADAC gegen eine PKW-Maut

Seit vielen Jahren schon sprechen die Gelben Engel sich gegen eine PKW-Maut aus, dazu hat der ADAC verschiedene Gründe:
  • Durch Mineralölsteuer zahlt die ausländischen Autofahrer schon Steuern in Deutschland.
  • Es gibt ganz wenig ausländischen Fahrzeugen in Deutschland nur 5,2 Prozent.
  • Der Staat gibt nur 30 bis 35 Prozent der Einnahmen aus Steuern von Autofahrer an Infrastruktur aus.
  • Vignette-Modell ist ungerecht, da Fahrer die weniger Autofahren, das Gleiche zahlen als Vielfahrer.
  • Eine Streckenmaut erfordert einen hohen technischen Aufwand.
  • Viele Länder der EU haben keine Maut und wurden das Vorbild Deutschlands folgen, dadurch müssen Deutschen dann auch in diesen Ländern eine Maut bezahlen.
  • Wenn weniger Menschen durch Straßengebühren für Umwege entscheiden, gibt es laut ADAC mehr Verkehrstoten und mehr Verletzten.

Es gibt schon eine PKW-Maut in Deutschland

Seit dem Jahr 1994 gibt es laut dem Gesetz die Möglichkeit um den Betrieb von Autobahnstrecken, Brücken oder Tunneln an Privatunternehmen zu überlassen. Diese Privatunternehmen bekommen dann das Recht zur Erhebung von Straßengebühren, aber sind dann auch verantwortlich für den Bau, die Erhaltung und den Betrieb dieser Strecke.
Bis dato gibt es in Deutschland zwei mautpflichtigen Projekte:
  • In Rostock gibt es seit 2003 der Warnowtunnel. Der Straßentunnel verbindet die westlichen und östlichen Regionen der Wanrowmündung. Man zahlt für die Nutzung etwa 3 Euro und der Bau und Betrieb liegt bei dem französischen Konzern Bouygues.
  • Seit 2005 gibt es in Lübeck der mautpflichtige Herrentunnel unter der Trave. Der Herrentunnel ist 866 Meter lang und kostete 176 Millionen Euro. Seit 2013 kostet eine einfache Fahrt 1,50 Euro und für Vielfahrer 1,20 Euro.

Wie zahlen Sie keine Maut auch in der Zukunft?

Durch die Mautgebühren wird das Autofahren noch teurer. Außerdem wird erwartet, dass auch die Spritkosten höher werden. Autofahren wird dann nur noch ein Luxus. Wie können Sie dafür sorgen, dass Sie diese hohe Kosten nicht zahlen müssen. Das ist eigentlich sehr einfach. Sie können jetzt ganz einfach Ihr Fahrzeug verkaufen.
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