Neuzulassungen weiterhin mit Aufwärtstrend
2014-11-14 09:00:51

Seat Leon verkaufenAuch im Oktober gab es wieder mehr Neuzulassungen in Deutschland. Im Vergleich zum Vorjahresmonat wurden 3,7 Prozent mehr neue Autos erstmals mit einem Kennzeichen versehen. Obwohl die gesamte deutsche Wirtschaft schwacher geworden ist, haben die Neuzulassungen wieder zugelegt. Bislang ist es ein gutes Jahr für die Autohersteller, im Vergleich zu dem Zeitraum Januar bis Oktober 2013 sind die Pkw-Verkäufe um 3 Prozent gestiegen.

Volkswagen bleibt mit dem Golf weiterhin auf der Spitzenposition des meistverkauften Autos, Konzern-Tochter Seat kann mit dem neuen Leon auf sich aufmerksam machen. Der Seat Leon steigt direkt in die Top 15 ein. Auch für Mitsubishi war es ein erfolgreicher Monat. Aber auch andere Autofabrikaten konnten sich über viele Neuzulassungen freuen. Allerdings nahmen im Oktober die Verkäufe an private Käufer ab und die an gewerbliche Halter abermals zu.

Seat Leon erfolgreicher Neueinsteiger

Gebrauchtwagen verkaufenUm im Oktober 2014 zu den 50 meistverkauften Pkw in Deutschland zu gehören, musste mindestens 1.598 verkaufte Fahrzeuge vorweisen. Den letzten Platz in der Top 50 nimmt der Ford S-Max mit eben diese Anzahl Neuzulassungen ein. Auf den Spitzenpositionen befinden sich, wie auch bereits in den vergangenen Monaten, eine Anzahl Volkswagen-Modelle. Golf auf Platz 1, gefolgt von Polo und Passat. Damit beherrscht Volkswagen den deutschen Pkw-Markt und erreichte im Oktober einen Marktanteil von 22,5 Prozent.

Ein anderes Auto aus dem VW-Konzern gehörte im letzten Monat zu den Modellen, die den größten Zuwachs vorweisen konnten. Der Seat Leon legte um 217,4 Prozent zu. In der Neuzulassungs-Statistik nahm das Modell damit Platz 12 ein, mit insgesamt 4.266 verkauften Exemplaren. Gemeinsam mit dem Skoda Octavia auf Platz 11 waren diese beiden Autos die meistverkauften Importmodelle.

Der Seat Leon steht erst seit Mitte Oktober bei deutschen Autohändlern. Mit dem neuen Modelle entwickeln die Spanier langsam aber sicher ein selbstbewusstes Markenbewusstsein. Das gefällt auch den deutschen Autokäufern.

Weniger private Neuzulassungen

Der Zuwachs bei den Neuzulassungen um ganze 3,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat täuscht nicht darüber hinweg, dass dies ausnahmslos dem gewerblichen Flottengeschäft zu verdanken ist. Die Kaufbereitschaft der privaten Kunden ging im Oktober sogar um 5 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat zurück. Damit stieg der Anteil der gewerblichen Zulassungen stieg um 9 Prozent auf 65,2 Prozent an. Alle deutschen Marken konnten im Oktober zulegen. Insgesamt wurden im zehnten Monat von 2014 275.320 Pkw neu zugelassen.

Gewinner & Verlierer

Viele Marken konnten im Oktober nochmals zulegen. So konnte Porsche 35,8 Prozent mehr Neuzulassungen vorweisen und Mini 13,4 Prozent. Im einstelligen Bereich wuchsen Audi (+5,7 %), Mercedes (+3,0 %) und BMW (+1,5 %). Besonders starke Zuwächse konnten einige Importmarken vorweisen. Subaru konnte 50,7 Prozent mehr Neuzulassungen vorweisen, Jeep kam auf ein Plus von 64,8 Prozent und Mitsubishi sogar auf 65,7 Prozent mehr neue Zulassungen im Vergleich zum Vorjahresmonat.

Verluste hinnehmen mussten Ford und Smart. Smart verlor um 53,8 Prozent, dies hängt vermutlich damit zusammen, dass die beiden neuen Smart-Modelle Fortwo und Forfour am 22. November ihre Premiere bei den Händlern in Deutschland feiern. Ford musste ein Minus von 6,7 Prozent hinnehmen.

Der Absatz von Volkswagen stagnierte auf hohem Niveau. Mit einem Marktanteil von 22,5 Prozent bei den Neuzulassungen behaupteten die Wolfsburger noch stets den größten Anteil insgesamt.