Neues Parkassistenz-System für Toyota
2014-11-28 09:00:56

Toyota  verkaufenDas Parkassistenz-System von Toyota wird konstant weiter entwickelt. Für 2015 kündigen die Japaner nun einige Neuerungen an. Das Einparken wird nächstes Jahr noch einfacher. Jedenfalls für Automobilisten, die einen Toyota-Neuwagen mit dem neuen Parkassistenz-System fahren.

Zusätzliche Sensoren vergrößern den Aktionsradius des intelligenten Abstands-Radars. Die neue Technologie erkennt nicht mehr nur Hindernisse, die sich im direkten Umfeld befinden, sondern auch solche, die weiter weg sind. Der Fahrer wird so schon frühzeitig gewarnt. Sogar die automatische Notbremsung kann das Parkassistenz-System durchführen. Damit macht der weltweit größte Autohersteller seine Fahrzeuge noch ein Stückchen interessanter für sicherheitsbewusste Käufer.

Parkassistenz-System verhindert Schäden

Toyota-RAV4 verkaufenEin Parkassistenz-System oder auch Einparkhilfe genannt, ist ein System, das beim Einparken eines Fahrzeugs hilft. Vor allem das Einparken auf engem Raum wird erleichtert. Besonders große Lastkraftwagen und andere Nutzfahrzeuge sind mit diesen ausgestattet. Aber in den letzten Jahre wurde auch immer mehr System entwickelt, die es dem durchschnittlichen Autofahrer erleichtern in jede noch so kleine Parklücke zu kommen. Fahrern gefällt die Hilfe, schützt es doch vor ungeliebten Kratzern und Beulen im eigenen Lack, oder noch schlimmer im Lack von einem anderen Fahrzeug. Unterschieden wird zwischen Passiven und Aktiven Systemen.

Passive Parkassistenz-Systeme gibt es schon seit den 1950er Jahren und kamen vor allem in Lkw aber auch in der Mercedes-Benz S-Klasse vor. Hierzu gehören Orientierungspunkte am Fahrzeug selbst oder aber auch am Parkplatz. Aktive Einparkhilfen basieren fast ausschließlich auf elektronischen Messverfahren. Hier wird unterschieden zwischen Ultraschall-basierten Systemen, Radar-basierten Systemen, Selbstlenkenden Systemen sowie Kamera-basierten Systemen.

Toyota setzt auf Radar

Der japanische Hersteller gab diese Woche bekannt, dass das Parkassistenz-System weiter entwickelt wurde und ab 2015 auch in Neuwagen zum Einsatz kommt. Dank der Neuerungen erkennt das System nicht mehr nur Hindernisse im direkten Umfeld, sondern auch in weiter Entfernung. Der intelligente Einparkassistent denkt sogar soweit mit, dass er eine automatische Notbremsung einleitet, sollte der Fahrer nicht selbst reagieren. Für jeden Einpark-Muffel bietet das System des Weiteren an, den gesamten Einparkvorgang zu übernehmen. Der Fahrer muss nur noch Bremsen und Gas geben, das System wählt den richtigen Lenkradeinschlag. Aktiv wird der Abstands-Radar nun auch bei geringen Geschwindigkeiten oder beim Verlassen einer Parkbucht.

Erhöhte Sicherheit

Toyota Prius verkaufenMit den Neuerungen und Verbesserungen strebt Toyota danach, die Sicherheit auf deutschen Parkplätzen zu erhöhen. Immerhin 30 Prozent aller Unfälle auf Parkplätzen haben mehr oder minder starken Blechschaden als Folge. Ziel der Japaner, Verkehrsunfälle vollständig zu verhindern.

Das verbesserte Parkassistenz-System soll 2015 in verschiedenen Modell in Japan, aber auch in den USA und bei uns in Europa eingebaut werden. Weitere Informationen wollte der japanische Hersteller noch nicht bekannt geben.

Deutsche Parkplätze zu klein

Seit den 1970er Jahren werde unsere Autos immer breiter. Bestes Beispiel ist das beliebteste Modell in Deutschland der Volkswagen Golf. Seit 1974 ist der Wagen um 17 Zentimeter in die Breite gewachsen. Auch der Audi A4 ist mehr als 23 Zentimeter breiter als der Audi 80. Problem dabei, unsere Parkplätze sind nicht mitgewachsen. Die Bauplanung von Stellplätzen und Parkhäuser hat sich kaum bis gar nicht geändert. Auch der Trend zu den großen SUV-Modellen hilft nicht mit, das Parkplatzproblem zu lösen. Intelligente Parkassistenz-Systeme können hier helfen.