Rolls-Royce vervielfacht die Verkaufszahlen
2014-10-07 09:00:13

Rolls-Royce Phantom verkaufenDie Nachfrage nach Rolls-Royce Modellen ist momentan so groß wie nie zuvor. Wenn die heutigen Verkaufszahlen gehalten werden, dann rechnet der britische Autohersteller 2014 mit insgesamt 4.000 verkauften Exemplaren. Eine Rekordanzahl für den Luxushersteller. Auch in Deutschland ist Rolls-Royce so erfolgreich wie noch nie.
Noch stets hat Rolls-Royce sein exklusives Image, aber bei den Briten rollen immer mehr Fahrzeuge vom Fabrikgelände. Die zunehmende Produktion verdankt der Hersteller vor allem der Tatsache, dass immer mehr verschiedene Modelle angeboten werden und die Nachfrage bedienen.

Erweiterung der Fahrzeugpalette

Rolls-Royce Ghost verkaufenNoch vor fünf Jahren war das einzige Modell, das Rolls-Royce baute, der Phantom. Nachdem der Fahrzeughersteller vor ein paar Jahren den Ghost an die Produktpalette zugefügt hatte, stiegen die Verkäufe bereits stark an. Mittlerweile ist der Wraith sowie eine Coupé-Variante des Phantom auch noch dazugekommen und die Verkaufszahlen des britischen Autoherstellers steigen immer weiter an.
Die Fabrik im britischen Goodwood wird dieses Jahr planmäßig 4.000 Fahrzeuge produzieren. Das sind viermal so viele Rolls-Royce wie noch vor vier Jahren. Mit den heutigen Produktionsanzahlen rechnet der Hersteller auf einen Gewinn von ungefähr 640 Millionen Euro. Des Weiteren bauen die Briten auch eine neue Produktionsstätte. Das neue Technologie- und Logistikzentrum wird nahe bei der Fabrik in Goodwood errichtet, unter anderem um neue Modelle lagern zu können.
Schon letztes Jahr schrieb Rolls-Royce ein neues Stück Geschichte. Damals verkaufte der Premium-Hersteller 3.680 Fahrzeuge. Mit den Verkaufszahlen für das erste Halbjahr diesen Jahres kann Rolls-Royce wiederum sehr zufrieden sein. In ersten sechs Monaten von 2014 verkaufte der Autobauer 1.968 Autos, das sind 500 Exemplare mehr als normal.
Auch in Deutschland wird ein neuer Verkaufsrekord angepeilt. Genau Verkaufszahlen werden nicht bekannt gegeben, aber das erwartete Verkaufsvolumen scheint alle Rekorde zu brechen. Die Luxus-Marke erfreut sich wachsender Beliebtheit, auch hierzulande. Weltweit sind vor allem die USA, China und der Nahe Osten die besten Absatzgebiete.

Größte Rolls-Royce Bestellung

Unternehmer Stephen Hung trug zur magischen Anzahl von 4.000 verkauften Autos ein großes Stück bei. Letzten Monat berichtete Rolls-Royce stolz, dass der Geschäftsmann 30 Bespoke Extended Wheel Base Phantoms bestellt hat. Fahren will er sie natürlich nicht alle selber, sondern den Gästen seines Louis XIII-Hotel in Macau bereitstellen. Der Plan von Hung ist, dass sein Hotel das teuerste Hotel der Welt wird. Die teuerste Suite soll 130.000 Dollar pro Nacht kosten. Die exklusiven Gästen müssen natürlich standesgemäß gefahren werden können. Hierfür sind die bestellten Rolls-Royce gedacht. Die zukünftigen Fahrer der Luxuslimousinen haben bereits ein Training erhalten, um die 6,09 Meter lange Limo elegant über die Straßen von Macau zu manövrieren.
Die Bestellung von Hung ist die größte Bestellung in der Geschichte des Luxus-Herstellers. Der genaue Betrag der Bestellung wird natürlich unter Verschluss gehalten, aber wenn man eins und eins zusammen zählt, dann wird deutlich, dass die Bestellung in die Millionen gehen muss. Die bestellten Limousinen haben eine ganz spezielle Farbgebung, einen Kühlschrank, neue Uhren von Graff Luxury Watches und ein Louis XIII-Logo auf der Innenbekleidung. Es versteht sich von selbst, dass die dreißig bestellten Rolls-Royce absolute Sonderanfertigungen sind. Zwei der dreißig bestellten Fahrzeuge werden die teuersten Rolls-Royce Phantom sein, die jemals bestellt wurden. Warum das so ist? Die zwei Phantom-Ausführungen sollen mit Gold überzogen werden. Geplant ist, dass die Luxus-Limos 2016 ausgeliefert werden.
Rolls-Royce liefert nicht nur die dreißig Phantoms an Hung, auch haben die Briten mitgeholfen, um die Parkgelegenheit für die teuren Autos zu gestalten.