Tesla – Edel-Stromer gefallen Deutschen
2015-05-01 09:00:46

Tesla verkaufenTesla, Hersteller von schnellen, luxuriösen und zudem klimafreundlichen Elektroautos, erfreut auch immer mehr Käuferherzen in Deutschland. Im März kamen 211 neue Fahrer der leisen Edel-Stromer in Deutschland dazu. Neues Allrad-Modell und europaweit gratis tanken an einem der „Supercharger“ – Tesla ist gut gerüstet für die Zukunft.

Auch an der Börse kann sich Tesla sehen lassen. Für Investoren ist die Aktie interessant – nicht zuletzt wegen dem guten Gefühl, in ein Unternehmen, das gegen den Klimawandel angeht, zu investieren. Und ganz ehrlich, die Autos – das Model S und Model X – müssen sich auch nicht verstecken. Ganz im Gegenteil.

Ssssssssst

Gebrauchtwagen verkaufenTesla nimmt eine ganz besondere Rolle im weltweiten Automarkt ein. Als einziger Autoproduzent stellen die US-Amerikaner unter Führung von Elektro-Pionier Elon Musk nur E-Autos her. Und was für welche. Die Pkw sind wahre Luxus-Elektroautos – und werden als neuste Evolutionsstufe im Automobilbau vermarktet.

Beim Tesla dreht und bewegt sich nur ein Teil – der Rotor. Und trotzdem kommt das Premium-Elektrofahrzeug auf bis zu 700 PS. Ein ungewohnter Fahrspaß, anders als beim Benziner oder Diesel ertönen keine lauten Klänge aus dem Motor, sondern nur ein leises Zischen vom Fahrtwind.

Rekord für Tesla

Natürlich kann Tesla (noch) nicht mit den Stückzahlen von globalen Autoherstellern wie Ford, Toyota oder Volkswagen mithalten. Die Stückzahl von 211 ausgelieferten Fahrzeugen im März mag daher nicht besonders beeindruckend klingen, allerdings ist es für Tesla ein Rekord.

Und besonders, wenn man die Stückzahlen mit den von Tesla selbst gewählten Konkurrenten BMW 7er und Porsche Panamera vergleicht – diese kamen auf 170 Exemplare bzw. auf 153 verkaufte Neuwagen. Die elektrische Oberklassen-Limousine erfreut mittlerweile schon 1.500 Elektro-Enthusiasten. Tesla beweist, dass Fahrspaß und Umweltverträglichkeit gut zusammen passen.

Plänen zufolge will Tesla den Abverkauf der Neuwagen auch durch eine eigene Leasinggesellschaft fördern, diese soll mit speziellen Angeboten Geschäftskunden gewinnen.

Wahnsinns-Modus und Supercharger

Das neuste Performance-Modell kann mit 515kW/700 PS mit dem Porsche 911 Turbo und Lamborghini Huracan mithalten. In nur 3,3 Sekunden schafft die E-Limousine es von Null auf Hundert. Die Konkurrenz ist nur minimal schneller mit 3,2 Sekunden. Diesen Modus hat Tesla wirklich als „Wahnsinns“-Modus gekennzeichnet. Im Touchscreen-Menü kann der Fahrer sich also dem Wahnsinn hingeben.

Wahnsinn ist auch, dass Tesla Strom verschenkt. Mittlerweile können Tesla-Fahrer deutschlandweit ihr E-Auto an 35 Superladestationen aufladen. Was sie das kostet? Gar nichts. Tesla verschenkt den Strom. Ungefähr eine halbe Stunde dauert es, bis das Model S bereit zur Weiterfahrt ist. In ganz Europa zählt das Netz schon 150 Supercharger – und in den nächsten Jahren sollen es noch viel mehr werden. Die Kosten gehen alleine für den Gratisstrom in die Hunderttausende, aber das nimmt Elon Musk in Kauf. Erst 2020 rechnet er mit Gewinn, bis dahin sollen fleißig neue Tesla-Begeisterte gewonnen werden. Einen Strich durch die Rechnung könnte allerdings der sinkende Ölpreis machen.

Vor anderen Sportwagen müssen Tesla-Fahrer sich nicht verstecken, das beweist auch unser Social-Media-Hit aus dem Februar. Hier messen sich das Tesla Model S und der Lamborghini Aventado. Wer am Ende gewinnt, verraten wir an dieser Stelle noch nicht.

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Immer mehr PS-Liebhaber können sich vorstellen, in einem Tesla über die Straßen zu rasen. Gehörst Du auch dazu?